Der Schirmherr Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Madjid Samii Unumstritten gehört Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Samii zu den innovativsten und anerkanntesten Neurochirurgen des 20. und 21. Jahrhunderts, sodass es für uns eine große Ehre und Freude ist, ihn als Schirmherr gewinnen und für die Arbeit der DSCM begeistern zu können. Neben seinen Lehrtätigkeiten ist er Gründer und Präsident des „International Neuroscience Institutes" in Hannover, einer Forschungseinrichtung und Spezial- klinik für Erkrankungen des -   Gehirns (Hirntumore, Schädelbasistumore, Hirnblutungen, Aneurysmen, Cavernome) -   Rückenmarks (Rückenmarkstumore, Syringomyelie, Gefäßmissbildungen) -   Wirbelsäule und des Skelettsystems (Bandscheibenerkrankungen, Wirbelbrüche, Gelenkerkrankungen) und -   Erkrankungen der Nerven (Nerventumore, Nervenfreilegung, Plexuslähmung). Trotz seiner umfangreichen Beanspruchung als Präsident des International Neuroscience Institutes hat er sich in seiner Grußbotschaft gerne dazu bereit erklärt, die DSCM als Schirmherr zu unterstützen: „...Aufgrund meiner jahrelangen Bemühungen um die Fortschritte auf dem Gebiet der Diagnostik und operativen  Behandlung der Syingomyelie freue ich mich sehr, daß eine solche Initiative in unserem Lande zustande gekommen ist, um den betroffenen Patienten die nötigen Informationen zu vermitteln. Ich erlebe immer noch Patienten mit dem klassischen Bild der Syringomyelie und zunehmenden neurologischen Störungen, die entweder nicht oder falsch behandelt wurden. Deshalb stehe ich Ihnen gerne für jede mögliche Hilfe zur Verfügung und bin bereit die Schirmherrschaft dieses Vereins zu übernehmen. Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für Ihre weitere Aktivität Ihr M. Samii" Sein Lebenslauf ist eine erstaunliche Aneinanderreihung von außergewöhnlichen Leistungen, hier zusammengefasst von Herrn N. Lossau (erschienen in der WELT am 08.07.2004): Sein Medizinstudium absolvierte er von 1957 bis 1963 an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. In den Jahren 1958 bis 1962 widmete er sich einem Zweitstudium in den Fächern Zoologie und Botanik an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes-Gutenberg-Universität. Madjid Samii machte 1963 das Medizinische Staatsexamen, seine Promotion erfolgte 1964 an der Universität Mainz. Ab April 1965 war Prof. Dr. Dr. Madjid Samii Wissenschaftlicher Assistent an der Neurochirurgi- schen Universitätsklinik Mainz. Im Jahr 1970 erfolgte seine Anerkennung als Facharzt für Neurochirurgie sowie die Ernennung zum ersten Oberarzt und Stellvertretenden Klinikdirektor. Noch im selben Jahr erfolgte seine Habilitation für das Fach Neuro- chirurgie. Außerdem wurde er zum Oberarzt einer wissenschaftlichen Hochschule ernannt. Bereits im Jahr darauf ernannte man Madjid Samii zum außerplanmäßigen Professor. Zu dieser Zeit übernahm er die Organi- sation und Leitung von jährlich stattfindenden Kursen in Mikrochirurgie. Dies tat er bis 1977. Im Jahr 1974 erfolgte die Ernen- nung Samiis zum Wissenschaftlichen Rat und Professor an einer wissenschaftlichen Hochschule. Seit 1977 ist er Direktor der Neurochirurgischen Klinik im Krankenhaus Nordstadt Hannover. Seit dem Jahr 1979 übernimmt Samii die Organisation und Leitung von jährlich stattfindenden Kursen in Schädelbasischirurgie. 1982 folgte er dem Ruf einer Gastprofessur an die Medizinische Fakultät der Harvard University Boston. 1983 fiel die Organisation und Durchführung der ersten weltweiten medizinischen Telekommunikations-Konferenz, mit Teilnehmern in allen Kontinenten, unter seine Leitung. Im Jahr 1986 übernahm Prof. Dr. Dr. Madjid Samii den Lehrstuhl der Neurochirurgie an der Universität Leiden in den Nieder- landen. Von 1986 bis 1988 übernahm er die Präsidentschaft der "International Society of Skull Base Study Group". Darüber hinaus erfolgte im September 1987 eine Olivecrona Vorlesung mit Verleihung der Nobel-Medaille am Karolinska Institut in Stockholm, Schweden. Ende 1987 folgte Samii dem Ruf an die Universität Mainz für den Lehrstuhl der Neurochirurgie. Im Jahr darauf übernahm er den Lehrstuhl für Neurochirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Ebenfalls 1988 wurde ihm der Nieder- sächsische Preis für Wissenschaft verliehen. Außerdem erhielt er das Bundesverdienstkreuz für besondere Verdienste um die wissenschaftliche und praktische Entwicklung in der Neurochirurgie, das ihm durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker verliehen wurde. Noch im selben Jahr erfolgte Samiis Ernennung zum Ehrenprofessor der Medizinischen Fakultät der Militärakademie in Peking, China. Ebenfalls erfolgte eine Keith Professur an der Universität von Toronto, Kanada, und er wurde Vizepräsident der "International Skull Base Society". 1989 übernahm Samii die Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e.V. Des Weiteren erfolgte die Erhebung zur Gastprofessur auf Lebenszeit an der Medizini- schen Fakultät der University of California (UCLA), Los Angeles, USA, und Ernennung zum Gastdirektor des Schädelbasis- zentrums an der Neurochirurgischen Klinik der UCLA. Ebenfalls 1989 erfolgte die Obrador Vorlesung mit Verleihung der Medaille in Madrid, Spanien. Im Jahr 1991 war Prof. Dr. Dr. Madjid Samii Gründungsmitglied und 1. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie, Gründungsmitglied und 1. Präsident der Stiftung Neurobionik, Gründungs-Präsident des Kuratoriums der Stiftung AWD-Kinderhilfe Hannover und Ehrengast der North American Skull Base Society. 1992 hielt er eine Lars Leksell Vorlesung in Charlottesville, USA, war Präsident der Internationalen Gesellschaft für Schädel- basischirurgie, Präsident des 1. Internationalen Kongresses für Schädelbasischirurgie und wurde zum Ehrenprofessor durch die Medizinische Hochschule der Universität von Uruguay ernannt. 1994 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt Osario, Argentinien verliehen, zudem wurde Samii mit der Ehrendoktorwürde für Medizin der Katholischen Universität Rio Grande do Sul, Porto Alegre, Brasilien geehrt. 1996 erfolgte die Wahl zum 1. Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Seit 1996 ist er Direktor der Neuro- chirurgischen Kliniken der Medizinischen Hochschule Hannover und des Klinikums Hannover Nordstadt. Im Juli 1997 übern- ahm er bis 2001 die Präsidentschaft der WFNS (World Federation of Neurosurgical Societies). Im Juni 1998 wurde Samii die "Aristoteles Goldmedaille" durch die Universität Thessaloniki verliehen. Im April 2000 folgte die Ernennung zum Ehrenprofessor für Neurochirurgie durch die Universität von Florida, Gainesville, USA. 2000 wurde er Ärztlicher Direktor des "International Neuroscience Institute" und wurde mit dem Rudolf-Frey-Preis für ausgezeichnete Leistungen auf dem Gebiet der Schmerztherapie geehrt. Im Jahr darauf, 2001, erfolgte die Ernennung zum Ehrenpräsident der CURAC Deutsche Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie e.V. und die Ernennung zum Ehrenpräsident World Federation of Neurosurgical Societies. Zu Ehren seines 65. Geburtstages und des 25-jährigen Jubiläums als Neurochirurg in Hannover, wurde Prof. Samii im Juni 2002 das Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht in Gold verliehen. Eine besondere Ehre wurde ihm 2003 mit dem "McLaughlin-Gallie Visiting Professorship of the Royal College of Physicians and Surgeons of Canada with the award of $10,000" zuteil. Dieser Preis wurde zum ersten Mal seit 1960 einem Deutschen und weltweit einem Neurochirurgen verliehen. Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Madjid Samii ist verheiratet und Vater zweier Kinder.  
Start     Über uns     Impressum     Datenschutzerklärung     Kontakt                                                    Forum (geschützte Seite)
Wir sind Mitglied folgender Organisationen: