Syringomyelie - Allgemeine Information Bevor wir „Syringomyelie“ erklären, möchten wir den Bereich des Körpers erläutern, in dem sich eine Syringomyelie darstellt: Unsere Wirbelsäule stellt eine schützende Hülle für das Rückenmark dar. Das Rückenmark hat seinen Ursprung im Gehirn und erstreckt sich im Rückenmarkskanal bis hin zum ersten/zweiten Lendenwirbel. Es misst eine Länge bis zu 45 cm. Nervenwasser (Liquor) wird in Gehirnkammern (Ventrikel) ständig gebildet, durchfließt anschließend das Kammersystem und umspült das Gehirn. Am Ende des Kleinhirns wird es durch die hintere Schädelgrube rhythmisch-pulsierend in den Rückenmarks- kanal abgegeben und umspült dort das Rückenmark. Abbildung: Zirkulation des Liquors im Schädel und Rückenmarkskanal   In der Mitte des Rückenmarks ist ein Zentralkanal, der von der grauen Substanz, also einem Strang von Nervengewebe, um- geben ist. Die graue Substanz ist eingebettet in weißer Substanz und ummantelt von verschiedenen Häuten (weiche Hirnhaut, Spinnengewebshaut und harte Hirnhaut). Dem Rückenmark entspringen verschiedene Nerven (Spinalnerven), die motorische Signale vom Gehirn über periphere Nerven an die Haut, Knochen, Muskeln und Gelenke leiten (so, wie sie umgekehrt sensorische Informationen zum Gehirn leiten). Jeder Nerv versorgt einen begrenzten Hautbereich und eine bestimmte Muskelgruppe; Brust- nerven versorgen größtenteils Haut und Muskeln des Rumpfes, wohingegen die vorderen Äste der Hals-, Lenden- und Kreuz- beinnerven komplexe Geflechte bilden, die man Plexus nennt.                                                                         Abbildung: Vom Rückenmark ausgehende Spinalnerven (je nach Höhe des Austritts acht Halsnerven, zwölf Brustnerven, fünf Lendennerven, fünf Kreuzbeinnerven und ein Steißnerv. Zurück
Abbildung: Schematische Darstellung Wirbelsäule mit Rückenmark und Liquor
Abbildung: Horizontaler Querschnitt durch einen Brustwirbel mit Einzeichnung von Rückenmark und -kanal
Abbildung: Schematische Darstellung des Rückenmarks mit beispielhafter, vereinfachter Zeichnung der Spinalnerven. Spinalnerven treten immer paarweise aus dem Rückenmark aus (es müßten hier also vier Spinalnerven ein- gezeichnet sein).
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